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Gemeinsame Nachtübung von THW und Feuerwehr Kitzingen

Gemeinsame Nachtübung von THW und Feuerwehr Kitzingen

Gemeinsame Nachtübung von THW und Feuerwehr Kitzingen

Großlangheim, 17.10.2014

Dichter Rauch drang am Abend des 17.10.2014 aus einem Gebäude im „Phantomdorf“, dem ehemalige Übungsdorf der US-Streitkräfte zwischen Kitzingen und Großlangheim und es waren 3 Personen als vermisst gemeldet. In das Gebäude konnte man nur durch den versperrten Haupteingang und über das Dach gelangen.
So lautete das Szenario, das sich Massimo Carlone, Gruppenführer der 2. Bergungsgruppe, als Schadenslage für die diesjährige Nachtübung des THW Kitzingen ausdachte. Neben den 15 Helfern des THW nahmen auch 12 Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Kitzingen an dem Geschehen teil, die unter anderem mit der Drehleiter anrückten.

Die Fahrzeugscheinwerfer, sowie zwei Scheinwerfer eines Lichtmastes sorgten für die erste Beleuchtung der Einsatzstelle. Die Lichttraverse des THW mit einer Leistung von 11.000 Watt, die an dem Ladekran des LKW befestigt und damit in die Höhe gebracht wird, tauchte das Szenario schließlich in taghelles Licht.

Dichter Rauch quoll auch tatsächlich aus dem Gebäude und die Kollegen der Feuerwehr mussten sich mit schwerem Atemschutz mühen, den Eingang frei zu bekommen um zum Löschangriff eindringen zu können. Zeitgleich wurden Helfer des THW, ebenfalls mit schwerem Atemschutz ausgerüstet, mit der Drehleiter der Feuerwehr auf das Dach des Hauses befördert und mussten sich von hier einen Zugang in die Räume verschaffen. Nachdem die Helfer ins Gebäude gelangten, waren die Vermissten ausfindig zu machen und zu retten. Wie sich herausstellte, waren es schließlich vier Personen, die gerettet werden mussten. Ein „Verletzter“ war hierbei  über das Dach ins Freie und mit der Drehleiter nach unten zu bringen.

Zugführer Michael Hack, der den Übungseinsatz auf Seiten des THW leitete, sowie Stadtbrandmeister Matthias Gernert als Einsatzleiter der Feuerwehr, waren mit der Zusammenarbeit der beiden Organisationen sehr zufrieden. Abschließend zeigten sich alle teilnehmenden Helfer begeistert von der Möglichkeit, gemeinsam zu üben, um noch besser für den Ernstfall gerüstet zu sein.