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Verpuffung in Versuchslabor

Verpuffung in Versuchslabor

Verpuffung in Versuchslabor

Kitzingen, 21.10.2016

Ende Oktober ist alljährlich die Zeit, zu der beim THW Kitzingen eine Nachtübung stattfindet. So natürlich auch dieses Jahr und am vergangenen Freitagabend war es schließlich so weit.

In einem dreistöckigen Gebäude im Innopark kam es zu einem folgenschweren Unfall. In dem dort ansässigen Versuchslabor ereignete sich eine Verpuffung und es kam zum Austritt gasförmiger Substanzen. Ein Feuer ist glücklicherweise nicht ausgebrochen, doch es kam zu starker Rauchentwicklung und in dem Gebäude werden 6 bis 7 Personen vermisst. Ein Teil des Objektes kann nur unter Einsatz von schwerem Atemschutz betreten werden. Soweit das Übungsszenario, das Ausbilder Massimo Carlone vorgab.

Die Aufgabe der Helferinnen und Helfer unter der Leitung von Zugführer Michael Hack bestand nun darin, die vermissten Personen ausfindig zu machen. Hierzu mussten sämtliche Räume in dem weitläufigen Gebäude durchsucht, die „Verletzten“ ggf. vor Ort erstversorgt und gerettet werden. Um die Rettungsarbeiten durchführen zu können, war natürlich für ausreichend Licht zu sorgen. Während also mehrere Trupps, ausgestattet mit Handleuchten und teilweise mit Atemschutzgeräten, nach den Personen suchten, wurde das Areal vor dem Gebäude mit Powermoon Beleuchtungsballons und Halogenscheinwerfern ausgeleuchtet.

Als „Einlage“ inszenierte Massimo Carlone einen Notfall bei einem der Atemschutzträger, der plötzlich in dem mit dichtem Rauch gefüllten Räumen das Bewusstsein verlor. Hier wurde insbesondere auf das Verhalten der Helferinnen und Helfer hinsichtlich der Eigensicherung geachtet und wie sie mit einer solchen zusätzlichen Krisensituation umgehen.

Neben den 25 Mitgliedern des Kitzinger THW nahmen an der Übung auch 7 Helfer des THW Ochsenfurt teil. So konnte die ortsübergreifende Zusammenarbeit mit dem benachbarten Ortsverband geübt werden, die bei einem echten Schadensereignis durchaus realistisch und in der Vergangenheit bereits vorgekommen ist.

In der abschließenden Nachbesprechung zeigten sich der Ausbilder Carlone, die Führungskräfte und die Helferinnen und Helfer überwiegend zufrieden mit dem Verlauf der Übung, wiesen jedoch auch auf die eine oder andere Verbesserungsmöglichkeit hin.